Keine Arzneimittel spenden!

APOTHEKER HELFEN e.V. bittet um Geldspenden. Wir akzeptiert keine gesammelten Arzneimittel oder Medizinprodukte. Und das aus gutem Grund: Ein Sammelsurium von deutschsprachig beschrifteten Medikamenten wirft in den Einsatzländern oft mehr Probleme auf, als es löst.

Gute Argumente gegen Arzneimittelsammlungen

  • In Europa werden häufig Medikamente eingesetzt, die in Entwicklungsländern selten gebraucht werden. Bei privaten Sammlungen werden gerade diese Medikamente häufig gespendet. Diese Medikamente stehen nicht auf der Liste der essentiellen Medikamente der Weltgesundheitsorganisation, der "Essential Medicines List" und sind oft in den Empfängerländern nicht zugelassen.
  • Ebenso ungeeignet sind deutsch beschriftete Fertigarzneimittel, die der Empfänger nicht lesen und daher nicht bestimmungsgemäß einsetzen kann. Unsere Fertigarzneimittel sind Kleinpackungen und in Blistern eingeschweißt. Diese Kleinmengen decken nicht dem benötigten Bedarf im Einsatzland. Zudem verursachen die Blister viel Arbeit und bei der Entsorgung jede Menge Müll.
  • Völlig inakzeptabel sind verfallene oder angebrochene Medikamentenpackungen.
Unser Ziel ist es, dass die Empfänger maximal von den Arzneimittelspenden profitieren. Deshalb arbeitet APOTHEKER HELFEN e.V. auf der Basis der “Guidelines for medicine donations” der Weltgesundheitsorganisation WHO.

Wenn Sie mehr über unsere Richtlinien erfahren möchten, lesen mehr in unseren Leitlinien für Arzneimittel-Spenden!

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