
APOTHEKER HELFEN bezahlt Cholera-Medikamente für Kinder in Haiti
20. April 2023
Drei Freunde – ein Ziel
20. Mai 2023
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20. Mai 2023Workshop zur korrekten Lagerhaltung für Gesundheitseinrichtungen in Tansania
Mai 2023
Nur wenn unentbehrliche Arzneimittel ausreichend zur Verfügung stehen, können Patienten angemessen behandelt werden. Weil in den Gesundheitseinrichtungen in Tansania zur Bestandkontrolle keine Scannerkassen und Computer zur Verfügung stehen, müssen Mensch den Überblick bewahren und die Bestellung der Medikamente angemessen und rechtzeitig aufgeben.
Nur wenn unentbehrliche Arzneimittel ausreichend zur Verfügung stehen, können Patienten angemessen behandelt werden. Weil in den Gesundheitseinrichtungen in Tansania zur Bestandkontrolle keine Scannerkassen und Computer zur Verfügung stehen, müssen Mensch den Überblick bewahren und die Bestellung der Medikamente angemessen und rechtzeitig aufgeben.

Präsentationen, Übungen, Rollenspiele, gemeinsam lernen auf einem Workshop in Arusha

Dr. Mokiti übereicht die Teilnahmebestätigung an eine der Teilnehmerinnen
Wir von APOTHEKER HELFEN e.V. tragen nun dazu bei, diese Voraussetzungen zu schaffen:
Um diese anspruchsvolle Aufgabe gut bewältigen zu können, wurden die Angestellten von 22 Gesundheitseinrichtungen unter katholischer Trägerschaft in und um Arusha von zwei Apothekern und zwei Gesundheitsexperten zu den Themen „gute Lagerhaltung“, „Optimierung der Bestände und Bestellungen“ und „sinnvoller Einsatz der Arzneimittel“ geschult.
Die Wochen davor hatten alle Einrichtungen Besuch von einem Consultant. Hier zeigte sich bei der Erhebung der Bestände und dem Vergleich mit dem Verbrauch oft Überbestände - bei einigen Artikeln bis zu 70%. Aber ebenso fielen Minderbestände und Bestandslücken auf. Ersteres belastet die ohnehin knappen Kassen der Krankenhäuser, fehlende Artikel hingegen bedeuten eine Unterversorgung der Patienten und das oft in Gegenden, deren Gesundheitseinrichtungen viele Kilometer auseinanderliegen und der Transport eine Herausforderung darstellt.
Ziel des Workshops war es, neben der Verbesserung der Lagerbestände auch das richtige Vorgehen für einen gemeinsamen Einkauf der Gesundheitseinrichtungen zu definieren. „Wenn zumindest für die am häufigsten Arzneimittel eine gemeinsame Beschaffung und koordinierte Lieferung geschafft wird, können Kosten gespart und die Verfügbarkeit an Medikamenten verbessert werden“, sagt AH-Geschäftsführer Dr. Andreas Wiegand. „In den nächsten Wochen werden die Lagerbestände der wichtigsten Medikamente von allen beteiligten Einrichtungen gemeldet, zusammengeführt und hoffentlich bald eine erste gemeinsame Bestellung auf den Weg gebracht, ergänzt Alex Schei, der als pharmazeutische Fachkraft viele Trainings durchgeführt hat.
Das geschulte Personal kommt zu 57% aus pharmazeutischen Berufen. Krankenschwestern und -pfleger sowie Buchhalter:innen repräsentieren die andere Hälfte. Der Mangel an ausgebildetem pharmazeutischem Fachpersonal ist in armen Ländern wie Tansania die Regel. APOTHEKER HELFEN e.V. will Fachwissen stärken und die Arzneimittelversorgung verbessern.
Fotos: APOTHEKER HELFEN e.V.
Um diese anspruchsvolle Aufgabe gut bewältigen zu können, wurden die Angestellten von 22 Gesundheitseinrichtungen unter katholischer Trägerschaft in und um Arusha von zwei Apothekern und zwei Gesundheitsexperten zu den Themen „gute Lagerhaltung“, „Optimierung der Bestände und Bestellungen“ und „sinnvoller Einsatz der Arzneimittel“ geschult.
Die Wochen davor hatten alle Einrichtungen Besuch von einem Consultant. Hier zeigte sich bei der Erhebung der Bestände und dem Vergleich mit dem Verbrauch oft Überbestände - bei einigen Artikeln bis zu 70%. Aber ebenso fielen Minderbestände und Bestandslücken auf. Ersteres belastet die ohnehin knappen Kassen der Krankenhäuser, fehlende Artikel hingegen bedeuten eine Unterversorgung der Patienten und das oft in Gegenden, deren Gesundheitseinrichtungen viele Kilometer auseinanderliegen und der Transport eine Herausforderung darstellt.
Ziel des Workshops war es, neben der Verbesserung der Lagerbestände auch das richtige Vorgehen für einen gemeinsamen Einkauf der Gesundheitseinrichtungen zu definieren. „Wenn zumindest für die am häufigsten Arzneimittel eine gemeinsame Beschaffung und koordinierte Lieferung geschafft wird, können Kosten gespart und die Verfügbarkeit an Medikamenten verbessert werden“, sagt AH-Geschäftsführer Dr. Andreas Wiegand. „In den nächsten Wochen werden die Lagerbestände der wichtigsten Medikamente von allen beteiligten Einrichtungen gemeldet, zusammengeführt und hoffentlich bald eine erste gemeinsame Bestellung auf den Weg gebracht, ergänzt Alex Schei, der als pharmazeutische Fachkraft viele Trainings durchgeführt hat.
Das geschulte Personal kommt zu 57% aus pharmazeutischen Berufen. Krankenschwestern und -pfleger sowie Buchhalter:innen repräsentieren die andere Hälfte. Der Mangel an ausgebildetem pharmazeutischem Fachpersonal ist in armen Ländern wie Tansania die Regel. APOTHEKER HELFEN e.V. will Fachwissen stärken und die Arzneimittelversorgung verbessern.
Fotos: APOTHEKER HELFEN e.V.
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