
Medikamente für zahnmedizinische Behandlung
14. August 2019
Besuch aus Malawi und Ruanda
30. September 2019
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Besuch aus Malawi und Ruanda
30. September 2019Wo es keine Apotheker gibt - La Oou il n’y pas de pharmaciens
August 2019
Herzlichkeit, große Gastfreundschaft, einfache aber gute Unterkunft und Verpflegung, so beschreiben unser Mitglied Dr. Hanna Räder und die Kollegin Gudrun Horstmann ihre Einsatzreise Ende Juli und Anfang August ihren zwei wöchigen Einsatz in Togo. Von der ersten Reise im vergangenen Jahr war uns bekannt, dass die Apotheke gut mit Arzneimitteln bestückt ist. Die Lagerverwaltung wird sogar mittels einer einfachen Software dokumentiert und nachverfolgt. Ambulante und stationäre Patienten bekommen ihre Arzneimittel auf ärztliche Verordnung nachdem sie dafür bezahlt haben in der Apotheke.
Herzlichkeit, große Gastfreundschaft, einfache aber gute Unterkunft und Verpflegung, so beschreiben unser Mitglied Dr. Hanna Räder und die Kollegin Gudrun Horstmann ihre Einsatzreise Ende Juli und Anfang August ihren zwei wöchigen Einsatz in Togo. Von der ersten Reise im vergangenen Jahr war uns bekannt, dass die Apotheke gut mit Arzneimitteln bestückt ist. Die Lagerverwaltung wird sogar mittels einer einfachen Software dokumentiert und nachverfolgt. Ambulante und stationäre Patienten bekommen ihre Arzneimittel auf ärztliche Verordnung nachdem sie dafür bezahlt haben in der Apotheke.

Arzneimittel zunächst an der Kasse des Krankenhaus Bassar bezahlen

Am Fenster zur Apotheke wird das Arzneimittel nach Vorlage der Bezahlung an den Patienten abgegeben
Während die Arzneimittel durch eine Apothekenkraft zusammengestellt werden, dokumentiert die zweite alles im Computer. Rund um die Uhr können Patient_innen Arzneimittel bekommen. Es gibt eine sog. Tages- und eine Nachtapotheke. Wie werden die Arzneimittel an den Patienten abgegeben, wenn meist aus Großpackungen Blisterstreifen entnommen werden? Wie beschrifte ich ein Tütchen, in dem jetzt der Blisterstreifen steckt? Das war Gegenstand eines gemeinsamen Schulungsworkshops. In Bassar wird es oft heiß. Wichtig ist es Hitze-empfindliche Arzneimittel lieber im Kühlschrank zu lagern, damit sich Emulsionen nicht trennen. Zu besseren Kontrolle dient ein einfaches, nicht-elektronisches, Minimum-Maximumthermometer.
Zur Schulungsunterstützung kommt Lehrmaterial zum Einsatz, welches vor einigen Jahren extra von der Netzwerkorganisation Ecumenical Pharmaceutical Network erarbeitet wurde. Es ist speziell auf Apothekenmitarbeiter_innen ohne Fachausbildung ausgerichtet. Die Apotheke bekommt zwei Bücher La Oou il n’y pas de pharmaciens, der Klinikleiter, der gleichzeitig den Gesundheitsdistrikt leitet, weitere Exemplare. Ursprünglich auf Englisch mit dem Titel Where there are no pharmacists erschienen, ist es seit einigen Jahren auch auf Französisch erhältlich.
Das Projekt in Bassar ist die Unterstützung der Klinikpartnerschaft des Klinikum Nürnberg Nord und dem Krankehaus Bassar. Mehrmals sind Teams aus Nürnberg nach Bassar gereist, um die Untersuchungen mit Fachwissen zur Anwendung von Utraschalluntersuchungen zu unterstützen, gemeinsam Operationen durchzuführen und die Hygiene zu verbessern. APOTHEKERH HELFEN hat zunächst Arzneimittel, die in Togo nicht zu beschaffen sind, bereit gestellt. Durch unsere Einsatzkräfte erweitern wir unser Unterstützung auf fachliche Schwerpunkte im pharmazeutischen Bereich. Einsätze sind nur dann für beide Seiten von Nutzen, wenn sich alle auf Augenhöhe begegnen und verstehen. In vielen Ländern Afrikas ist dies im täglichen Miteinander, in der Kommunikation untereinander spürbar. Das gilt auch für Einsätze. Eine gute Einführung, ausführliche Gespräche, kultursensibles Auftreten und viele weitere Elemente tragen zum gegenseitigen Vertrauen bei. Nur so macht eine Kooperation sind. Schon im Vorfeld hatte die Togolesin und Vorsitzende des unterstützenden Vereins Fi Bassar e.V. aus Nürnberg, alle über den Einsatz informiert und vieles besprochen. So waren auch Transport, Unterbringung im Gästehaus und Verpflegung bestens organisiert. So lautet das Fazit beider Kolleginnen: „So einen Einsatz möchte ich wieder machen, und nach Bassar will ich auf jeden Fall noch einmal.“
Fotos: Apotheker helfen e.V.
Zur Schulungsunterstützung kommt Lehrmaterial zum Einsatz, welches vor einigen Jahren extra von der Netzwerkorganisation Ecumenical Pharmaceutical Network erarbeitet wurde. Es ist speziell auf Apothekenmitarbeiter_innen ohne Fachausbildung ausgerichtet. Die Apotheke bekommt zwei Bücher La Oou il n’y pas de pharmaciens, der Klinikleiter, der gleichzeitig den Gesundheitsdistrikt leitet, weitere Exemplare. Ursprünglich auf Englisch mit dem Titel Where there are no pharmacists erschienen, ist es seit einigen Jahren auch auf Französisch erhältlich.
Das Projekt in Bassar ist die Unterstützung der Klinikpartnerschaft des Klinikum Nürnberg Nord und dem Krankehaus Bassar. Mehrmals sind Teams aus Nürnberg nach Bassar gereist, um die Untersuchungen mit Fachwissen zur Anwendung von Utraschalluntersuchungen zu unterstützen, gemeinsam Operationen durchzuführen und die Hygiene zu verbessern. APOTHEKERH HELFEN hat zunächst Arzneimittel, die in Togo nicht zu beschaffen sind, bereit gestellt. Durch unsere Einsatzkräfte erweitern wir unser Unterstützung auf fachliche Schwerpunkte im pharmazeutischen Bereich. Einsätze sind nur dann für beide Seiten von Nutzen, wenn sich alle auf Augenhöhe begegnen und verstehen. In vielen Ländern Afrikas ist dies im täglichen Miteinander, in der Kommunikation untereinander spürbar. Das gilt auch für Einsätze. Eine gute Einführung, ausführliche Gespräche, kultursensibles Auftreten und viele weitere Elemente tragen zum gegenseitigen Vertrauen bei. Nur so macht eine Kooperation sind. Schon im Vorfeld hatte die Togolesin und Vorsitzende des unterstützenden Vereins Fi Bassar e.V. aus Nürnberg, alle über den Einsatz informiert und vieles besprochen. So waren auch Transport, Unterbringung im Gästehaus und Verpflegung bestens organisiert. So lautet das Fazit beider Kolleginnen: „So einen Einsatz möchte ich wieder machen, und nach Bassar will ich auf jeden Fall noch einmal.“
Fotos: Apotheker helfen e.V.
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