
Überschwemmungen in Mosambik weiten sich aus – Hilfe wird dringender
30. März 2026
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30. März 2026Südsudan: Epilepsie behandeln, Stigmatisierung überwinden
April 2026
In abgelegenen Regionen des Südsudan ist Epilepsie weit mehr als eine neurologische Erkrankung. Sie ist für viele Betroffene mit Ausgrenzung, Verletzungen und fehlender medizinischer Versorgung verbunden. Besonders in den Regionen Deim Zubeir und Aweil East zeigt sich ein enger Zusammenhang zwischen der Tropenkrankheit Onchozerkose (Flussblindheit) und dem gehäuften Auftreten von Epilepsie.

Die Behandlung von Flussblindheit und Epilepsie bedürfen einer guten Aufklärung und Beratung.

Traditionelle Heiler sind wichtig für die Dorfgemeinschaft. Sie müssen die Grenzen ihrer Behandlungsmöglichkeit erkennen.

Das typische Habitat für Kriebelmücken.
Ein seit 2024 laufendes Projekt setzt genau hier an: Mobile Teams versorgen Patientinnen und Patienten kostenlos direkt in ihren Dörfern mit Antiepileptika wie Carbamazepin und Phenobarbital. Gleichzeitig leisten sie Aufklärungsarbeit, denn vielerorts im Sudan gilt Epilepsie noch immer als Folge von Hexerei.
Die ersten Ergebnisse sind ermutigend: Über 300 Menschen werden bereits behandelt, rund drei Viertel von ihnen sind anfallsfrei. Viele können wieder am sozialen Leben teilnehmen.
APOTHEKER HELFEN e.V. unterstützt die Versorgung mit dringend benötigten Medikamenten und hat in den vergangenen zwei Jahren mehr als 20.000 Euro bereitgestellt.
„Der Zugang zu wirksamen Arzneimitteln ist hier entscheidend – er verändert das Leben der Betroffenen unmittelbar. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie wichtig Aufklärung ist, um Stigmatisierung abzubauen“, sagt Dr. Andreas Wiegand, Geschäftsführer von APOTHEKER HELFEN e.V.
Trotz der Fortschritte bleibt die Herausforderung groß: Der Zugang zu Medikamenten ist unsicher, Präventionsprogramme greifen noch nicht flächendeckend, und die medizinische Infrastruktur ist schwach. Das Projekt zeigt jedoch, dass gezielte pharmazeutische Hilfe wirkt – und Leben spürbar verbessert.
Wir von APOTHEKERH HELFEN wollen weiter machen und bitten deshalb: Helfen auch Sie mit, diese für die Menschen lebensverändernde Versorgung weiter auszubauen: Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Bereitstellung lebenswichtiger Medikamente und ermöglichen Aufklärung direkt vor Ort. Danke für Ihre Unterstützung!
APOTHEKER HELFEN e.V.
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE02300606010004793765
BIC: DAAEDEDD
Fotos: Katholische Diözese Wau, APOTHEKER HELFEN e.V.



