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17. November 2020Guten Nachrichten aus Sierra Leone – die medizinische Versorgung für Häftlinge läuft weiter
November 2020
„Wir können unsere Arbeit im Männergefängnis in Freetown sowie in den beiden Jugendgefängnissen fortsetzen.“ Mit diesem Satz beginnt der kurze Bericht, den uns Jutta und Henning Reuter vor ein paar Tagen zugeschickt haben.
„Wir können unsere Arbeit im Männergefängnis in Freetown sowie in den beiden Jugendgefängnissen fortsetzen.“ Mit diesem Satz beginnt der kurze Bericht, den uns Jutta und Henning Reuter vor ein paar Tagen zugeschickt haben.
Das Arztehepaar ist derzeit wieder in der Hauptstadt von Sierra Leone, um gemeinsam mit den Patres der Ordensgemeinschaft Salesianer Don Bosco im dortigen Zentral-Gefängnis und in einigen Jugendstrafanstalten die Gefangenen medizinisch zu betreuen. Wir von APOTHEKER HELFEN e.V. hatten bereits zu Beginn der Pandemie Don Bosco unterstützt unter anderem auch Medikamenten und Hilfsmitteln zu beschaffen.
„Die Salesianer und ihre Mitarbeiter haben nach dem Aufstand im Pademba Prison Ende April in erstaunlich kurzer Zeit die Baracke, in der die Gefangenen sich treffen können, wieder in Stand gesetzt.“ So ist es möglich, dass, wie vor der Revolte, jeden Nachmittag ca. 70 Männer zusammenkommen können, „um Essen zu bekommen, miteinander zu singen und zu reden, zu spielen und sich zu duschen.“
Auch die Arbeits-Bedingungen für die beiden Ärzte haben sich verbessert: „In unserem kleinen „Behandlungszimmer“ sind mittlerweile zwei Schränke mit Medikamenten und Verbandsmaterial aufgestellt, sodass wir unsere „Ausrüstung“ nicht täglich abends nach der Arbeit im Handwerkskoffer auffüllen müssen. Vor allem die minderjährigen Gefangenen, von denen wir einige jetzt schon länger kennen, freuen sich auf unseren wöchentlichen Besuch. Die Bananen, die wir ihnen mitbringen, sind eine gute Medizin.“
Bisher wurde Sierra Leone, laut Dr. Reuter, von der Corona Pandemie glücklicherweise weitgehend verschont. Allerdings klingt sein Bericht bezüglich der Präventionsmaßnahmen besorgniserregend: „Die Abstandsregel ist an vielen Orten gar nicht einzuhalten und die Maskenpflicht beschränkt sich höchstens darauf, dass man einen Mund-Nasenschutz in der Tasche oder unter dem Kinn hängen hat. Im Gefängnis sind wir strenger und verlangen von unseren Patienten, dass sie mit Maske zur Untersuchung kommen. Dabei werden die Masken oft untereinander ausgetauscht und sind oft so dreckig, dass man nicht weiß, ob das Tragen dieser Fetzen nicht sogar schädlicher ist.“
Wir von APOTHKER HELFEN stehen unseren Partnern auch in Zeiten von Corona mit Rat und Tat zur Seite: Vor einigen Monaten haben wir für Don Bosco die Beschaffung von Arzneimitteln, medizinischen Hilfsgütern und Grundnahrungsmittel im Wert von über 17.000 Euro möglich gemacht und werden die notwenige Unterstützung selbstverständlich fortsetzen.
Wenn auch Sie den Häftlingen von Sierra Leone beistehen wollen, dann freuen wir uns auf eine Spende online oder auf unser Spendenkonto:
APOTHEKER HELFEN e.V.
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE02300606010004793765
BIC: DAAEDEDD
Foto: Pixabay
„Die Salesianer und ihre Mitarbeiter haben nach dem Aufstand im Pademba Prison Ende April in erstaunlich kurzer Zeit die Baracke, in der die Gefangenen sich treffen können, wieder in Stand gesetzt.“ So ist es möglich, dass, wie vor der Revolte, jeden Nachmittag ca. 70 Männer zusammenkommen können, „um Essen zu bekommen, miteinander zu singen und zu reden, zu spielen und sich zu duschen.“
Auch die Arbeits-Bedingungen für die beiden Ärzte haben sich verbessert: „In unserem kleinen „Behandlungszimmer“ sind mittlerweile zwei Schränke mit Medikamenten und Verbandsmaterial aufgestellt, sodass wir unsere „Ausrüstung“ nicht täglich abends nach der Arbeit im Handwerkskoffer auffüllen müssen. Vor allem die minderjährigen Gefangenen, von denen wir einige jetzt schon länger kennen, freuen sich auf unseren wöchentlichen Besuch. Die Bananen, die wir ihnen mitbringen, sind eine gute Medizin.“
Bisher wurde Sierra Leone, laut Dr. Reuter, von der Corona Pandemie glücklicherweise weitgehend verschont. Allerdings klingt sein Bericht bezüglich der Präventionsmaßnahmen besorgniserregend: „Die Abstandsregel ist an vielen Orten gar nicht einzuhalten und die Maskenpflicht beschränkt sich höchstens darauf, dass man einen Mund-Nasenschutz in der Tasche oder unter dem Kinn hängen hat. Im Gefängnis sind wir strenger und verlangen von unseren Patienten, dass sie mit Maske zur Untersuchung kommen. Dabei werden die Masken oft untereinander ausgetauscht und sind oft so dreckig, dass man nicht weiß, ob das Tragen dieser Fetzen nicht sogar schädlicher ist.“
Wir von APOTHKER HELFEN stehen unseren Partnern auch in Zeiten von Corona mit Rat und Tat zur Seite: Vor einigen Monaten haben wir für Don Bosco die Beschaffung von Arzneimitteln, medizinischen Hilfsgütern und Grundnahrungsmittel im Wert von über 17.000 Euro möglich gemacht und werden die notwenige Unterstützung selbstverständlich fortsetzen.
Wenn auch Sie den Häftlingen von Sierra Leone beistehen wollen, dann freuen wir uns auf eine Spende online oder auf unser Spendenkonto:
APOTHEKER HELFEN e.V.
Deutsche Apotheker- und Ärztebank
IBAN: DE02300606010004793765
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