
Fachschaft Pharmazie überreicht Kuchenspende
16. Oktober 2018
Gründung eines Gesundheitszentrums in Nordindien
5. November 2018
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5. November 2018Als Apothekerin im Krankenhaus von Bassar
März 2018
Auf dem Weg nach Togo: Apothekerin Sabine Ditz, ehrenamtliche Einsatzkraft bei APOTHEKER HELFEN e.V., fliegt gemeinsam mit einem Fachteam des Klinikums Nürnberg und des gemeinnützigen Vereins Fi Bassar e.V. nach Lomé. Ihr Ziel ist das Krankenhaus in der Stadt Bassar im Norden des westafrikanischen Staats. Kurz vor Abflug Ende Oktober sprachen wir mit der Münchner Apothekerin.
Auf dem Weg nach Togo: Apothekerin Sabine Ditz, ehrenamtliche Einsatzkraft bei APOTHEKER HELFEN e.V., fliegt gemeinsam mit einem Fachteam des Klinikums Nürnberg und des gemeinnützigen Vereins Fi Bassar e.V. nach Lomé. Ihr Ziel ist das Krankenhaus in der Stadt Bassar im Norden des westafrikanischen Staats. Kurz vor Abflug Ende Oktober sprachen wir mit der Münchner Apothekerin.

Sabine Ditz vor dem Abflug nach Togo
Was ist das Ziel des Projektaufenthalts?
Ditz: Unsere Reise findet im Rahmen der Klinikpartnerschaft zwischen dem Klinikum Nürnberg, dem Verein Fi Bassar und dem dortigen Krankenhaus statt. Zwei Krankenschwestern und eine Hebamme werden unter anderem die Projektfortschritte seit ihrem Besuch im Februar überprüfen. Es geht zum Beispiel um den Gebrauch des neuen Wehenschreibers und die Umsetzung von Hygienemaßnahmen. Im siebenköpfigen Team sind auch zwei Berufsschulleitende, denn das Team will die Möglichkeiten zur Errichtung einer Berufsschule in Bassar prüfen. Unter Leitung von Rali Guemedji, der Vorsitzender von Fi Bassar, werden wir in Lomé zunächst auch einige offizielle Gespräche führen.
Welche speziellen Aufgaben haben Sie als Apothekerin im Team?
Ditz: Nach der Projektreise im Februar 2018 fragte Dr. Franz Köhler, Projektleiter der Klinikpartnerschaft, bei APOTHEKER HELFEN an, wie die pharmazeutische Expertise im Team gestärkt werden kann. Meine Aufgabe ist es, die Krankenhausapotheke zu evaluieren und Vorschläge auszuarbeiten, wie diese besser arbeiten kann und welche Unterstützung dabei sinnvoll ist. Bislang ist dort keine pharmazeutische Fachkraft tätig. Eventuell kann daraus ein Projekt zur pharmazeutischen Entwicklungszusammenarbeit entstehen. In Lomé werde ich nach regionalen Lieferanten für gute, qualitätsgesicherte Arzneimittel suchen.
Wie haben Sie sich auf die Reise nach Togo vorbereitet?
Ditz: Bei einem Treffen in Nürnberg habe ich die Teammitglieder kennengelernt. Wir haben den Ablauf der Reise und einen Zeitplan erarbeitet. Details konnte ich noch mit Rali Guemedji klären. Mit Dr. Andreas Wiegand, Geschäftsführer von APOTHEKER HELFEN, habe ich die Evaluierung der Apotheke vorbereitet. Und persönlich: Impfstatus aktualisiert, Malaria-Prophylaxe begonnen und mein Französisch aufgefrischt.
Unterstützt APOTHEKER HELFEN den Einsatz mit Arzneimitteln?
Ditz: Ich habe keine große Spende dabei, denn wir müssen erst einmal den Status und den Bedarf vor Ort klären. Zudem werde ich versuchen, seriöse Bezugsquellen in Togo zu finden.
Worauf freuen Sie sich besonders?
Ditz: Ich bin zum ersten Mal in Togo und das ist mein erster Auslandseinsatz. Ich freue mich besonders auf die Togolesen, die mir als sehr herzlich und aufgeschlossen beschrieben wurden. Und auf viele neue Eindrücke und darauf, Pharmazie unter ganz anderen Umständen kennenzulernen.
Fotos: Apotheker helfen e.V., Fi Bassar e.V.
Ditz: Unsere Reise findet im Rahmen der Klinikpartnerschaft zwischen dem Klinikum Nürnberg, dem Verein Fi Bassar und dem dortigen Krankenhaus statt. Zwei Krankenschwestern und eine Hebamme werden unter anderem die Projektfortschritte seit ihrem Besuch im Februar überprüfen. Es geht zum Beispiel um den Gebrauch des neuen Wehenschreibers und die Umsetzung von Hygienemaßnahmen. Im siebenköpfigen Team sind auch zwei Berufsschulleitende, denn das Team will die Möglichkeiten zur Errichtung einer Berufsschule in Bassar prüfen. Unter Leitung von Rali Guemedji, der Vorsitzender von Fi Bassar, werden wir in Lomé zunächst auch einige offizielle Gespräche führen.
Welche speziellen Aufgaben haben Sie als Apothekerin im Team?
Ditz: Nach der Projektreise im Februar 2018 fragte Dr. Franz Köhler, Projektleiter der Klinikpartnerschaft, bei APOTHEKER HELFEN an, wie die pharmazeutische Expertise im Team gestärkt werden kann. Meine Aufgabe ist es, die Krankenhausapotheke zu evaluieren und Vorschläge auszuarbeiten, wie diese besser arbeiten kann und welche Unterstützung dabei sinnvoll ist. Bislang ist dort keine pharmazeutische Fachkraft tätig. Eventuell kann daraus ein Projekt zur pharmazeutischen Entwicklungszusammenarbeit entstehen. In Lomé werde ich nach regionalen Lieferanten für gute, qualitätsgesicherte Arzneimittel suchen.
Wie haben Sie sich auf die Reise nach Togo vorbereitet?
Ditz: Bei einem Treffen in Nürnberg habe ich die Teammitglieder kennengelernt. Wir haben den Ablauf der Reise und einen Zeitplan erarbeitet. Details konnte ich noch mit Rali Guemedji klären. Mit Dr. Andreas Wiegand, Geschäftsführer von APOTHEKER HELFEN, habe ich die Evaluierung der Apotheke vorbereitet. Und persönlich: Impfstatus aktualisiert, Malaria-Prophylaxe begonnen und mein Französisch aufgefrischt.
Unterstützt APOTHEKER HELFEN den Einsatz mit Arzneimitteln?
Ditz: Ich habe keine große Spende dabei, denn wir müssen erst einmal den Status und den Bedarf vor Ort klären. Zudem werde ich versuchen, seriöse Bezugsquellen in Togo zu finden.
Worauf freuen Sie sich besonders?
Ditz: Ich bin zum ersten Mal in Togo und das ist mein erster Auslandseinsatz. Ich freue mich besonders auf die Togolesen, die mir als sehr herzlich und aufgeschlossen beschrieben wurden. Und auf viele neue Eindrücke und darauf, Pharmazie unter ganz anderen Umständen kennenzulernen.
Fotos: Apotheker helfen e.V., Fi Bassar e.V.
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